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Das Flippening: Bitcoin SV überholt Bitcoin Cash – während der Rest des Marktes blutet

Das Flippening: Bitcoin SV überholt Bitcoin Cash – während der Rest des Marktes blutet
Der Krypto-Markt ist aufregend wie seit langem nicht mehr. Grund zur Freude haben heute aber nur Fans von Bitcoin SV, der Fork von Bitcoin Cash um den angeblichen Satoshi Craig Wright, der Bitcoin SV als den einzig wahren Bitcoin anpreist.
Wow. Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal so ein Bild gesehen zu haben. Die Kryptomärkte sind weiter im freien Fall. Die gesamte Marktkapitalisierung ist mit 107 Milliarden Dollar so tief wie seit Juli 2017 nicht mehr, und so gut wie alle Top-10-Coins sind seit gestern mit 10 bis 20 Prozent im Minus.

Nur ein Coin widersteht dem Trend, und verzeichnet sogar ein Plus von 20 Prozent: Bitcoin SV (BSV). Gestern Nacht hat Bitcoin SV schließlich Bitcoin Cash (BCH) überholt. Dieses Flippening unter den “Big Block Bitcoins” kam für viele nicht zwingend überraschend, aber doch überraschend rasch und heftig.
Es gab im Lauf der letzten Woche einige bemerkenswert alte Bitcoin-Transaktionen sowie einige weitere sehr sehr große Bitcoin-Transaktionen. Man könnte nun darüber spekulieren, dass einige Wale große Mengen Bitcoins verkauft und Bitcoin SV gekauft haben. Aber liegen darüber keine handfesten Informationen vor.
Daher werfen wir an dieser Stelle stattdessen einen kurzen Blick auf die Genese von Bitcoin SV aus dem Bitcoin-Cash-Hashwar. Ich selbst bin dabei nicht ganz unsubjektiv, da ich das, was die ABC-Fork mit Bitcoin Cash gemacht hat, schon seit Monaten dumm und verantwortungslos finde, und daher froh war und bin, mit Bitcoin SV eine Alternative zu haben, die nun auch noch aufregend attraktiv wird.
Geboren im Krieg
Also, von vorne: Zur Roadmap von Bitcoin Cash gehört es, das Konsensus-Protokoll alle sechs Monate durch eine Hard Fork upzugraden. Koordiniert wird diese Hardfork durch die ABC-Entwickler, die drei Monate vor der Aktivierung in einem “Feature Freeze” bestimmen, was geändert wird. Als die ABC-Entwickler am 15. August ihren Release für die Hardfork veröffentlicht haben, war mehr oder weniger sofort klar, dass die Features keinen Konsens haben . Nicht unter den Entwicklerteams, nicht in der Community, nicht unter den Minern.
Fast unmittelbar danach kündigte der größte Bitcoin-Cash-Mining-Pool CoinGeek eine alternative Hardfork an. CoinGeek ist der Pool des karibischen Pokerplattform-Milliardäres Calvin Ayre , der dem angeblichen Satoshi Craig Wright und dessen Firma nChain sehr nahesteht. nChain hat in zahlreiche Bitcoin Cash Startups investiert, darunter Electron Cash, Yours und Handcash. Natürlich hat sich auch nChain sehr entschieden gegen die ABC-Fork gestellt und mit Bitcoin SV (Satoshi’s Vision) einen alternativen Node veröffentlicht.
Man hätte meinen können, dass erwachsene Menschen vernünftig genug sind, um es abzuwenden, dass eine derart kontroverse Hardfork zu einer Spaltung der Chain führt. Aber je näher die Hardfork gerückt ist, desto versteinerter wurden die Positionen. Craig Wright hat aus allen Rohren mit einem Hashwar gedroht (“You split, we bankrupt you”), während das ABC-Lager in voller Konfrontation dazu ging. Der Hinweis, wie schlimm Craig ist, wurde für diese Seite zum alles totschlagenden Megaargument; es wurde unvermeidlich, dass es zum Krieg zwischen den beiden Seiten kommt .
Der Hashwar selbst war dann relativ langweilig. Es gab keine Angriffe, Bitmain und Bitcoin.com haben die ABC-Fork aktiviert, die Entwickler haben einen Checkpoint gesetzt, um ein Wipeout zu verhindern, und schließlich auch noch rollende Checkpoints implementiert, die verhindern, dass eine Mehrheit der Miner mehr als 10 Blöcke reorganisiert. Die SV-Seite dagegen hat einfach weitergemined und einen 64-Megabyte-Block gebildet, der bisher der absolute Rekord für Kryptowährungen ist.
Ab einem gewissen Punkt war klar, dass die Trennung der beiden Coins endgültig ist. Es gibt nun Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin SV (BSV). Eine Wiedervereinigung ist nicht mehr möglich. Damit entstand ein zweiter relevanter Forkcoin von Bitcoin.
Top und Flop
Die Börsen weltweit haben der ABC-Seite relativ rasch das Ticker-Symbol BCH zugeschrieben, womit dieser Coin zum offiziellen Bitcoin Cash wurde. Direkt danach wurder der Hashwar für beendet erklärt, Bitcoin Cash bzw. ABC habe ihn gewonnen, SV habe verloren.
Die Märkte scheinen das allerdings anders zu sehen. Es dürfte selten geschehen, dass einer der Top-Coins so heftig abstürzt wie Bitcoin Cash. Anfang November betrug der Kurs 540 Euro, am Tag der Hardfork, dem 15. November noch etwa 400 Euro  – und heute ist er auf 95 Euro gestürzt. Das entspricht einem Wertverlust von mehr als 80 Prozent. Egal welche Perspektive man einnimmt – “Gewinnen” sieht anders aus.
Der 1-Monats-Chart von Bitcoin Cash (BCH) sieht ziemlich blutig aus. Quelle: Bitcoin.de
Etwa wie in den Charts von Bitcoin SV. Am Tag der Fork stand ein BSV bei etwa 90 Dollar. Nachdem es für einige Tage auf bis zu 50 Dollar runterging, erreichte BSV wieder die 100 Dollar – und hält diesen Wert mit leichten Schwankungen seitdem. Da alle anderen Kryptomärkte seitdem heftig einfallen, ist der Wert von BSV in Bitcoin (BTC) relativ kontinierlich gestiegen. Ein Tiefstand war weniger als 0,01 BTC, von wo aus er auf starke 0,02 BTC stieg, um heute bei mehr als 0,03 BTC zu stehen. Egal mit welchem Coin – wer mit einer anderen Kryptowährung Bitcoin SV gekauft hat, dürfte zu den wenigen gehören, die in diesen Tagen keine Verluste machen.
Sieht schon besser aus: Der 1-Monats-Chart von BSV. Quelle: Coinmarketcap
Ökosystem und Visionen
Einer der Gründe, weshalb ich Bitcoin SV gegenüber Bitcoin Cash bevorzuge, liegt im Ökosystem und in den Visionen. Es würde zu weit gehen, die unterschiedlichen, oft schwankenden, komplexen und nebulösen Visionen der beiden Coins ausgiebig zu vergleichen.
Daher kann ich nur sagen, dass es mein Eindruck ist, dass die Seite von ABC mehr der Ansicht ist, man müsse Bitcoin Cash umbauen, damit es skaliert, und dass Bitcoin Cash nur einer von vielen Altcoins sei. Die SV-Seite dagegen behauptet, dass Bitcoin SV der einzig echte Bitcoin ist, und dass er so, wie er ist, gut genug funktioniert, um massiv zu skalieren. Während die ABC-Seite daher vorhat, weiterhin durch halbjährliche Hardforks das Basis-Protokoll zu ändern – die Vorschläge für die nächste Hardfork stehen bereits – gelobt SV, das Protokoll einzufrieren, sobald “Version 0.1” von Bitcoin wiederhergestellt wurde.
Die Parteinahmen im Ökosystem geben diese Einstellungen wieder. Die meisten “Multicoin”-Unternehmen, etwa Börsen, Hard-Ware-Wallets oder Zahlungsdienstleister, haben fast augenblicklich milde Partei für Bitcoin Cash (BCH) ergriffen und damit der ABC-Seite geholfen, den Börsenticker zu erhalten. Wenn man dagegen die bisherigen “Bitcoin Cash only” Projekte anschaut, ergibt sich ein ganz anderes Bild: Yours und MoneyButton haben sich entschieden auf die Bitcoin SV Seite geschlagen, ebenso die Wallets Handcash , CentBee und Pixel Wallet, der Freelancer-Marktplatz Fivebucks , die Videostreaming-Plattform Keyport.tv , und schließlich auch BitDB , die Datenbank für die Bitcoin Cash – nun SV – Blockchain. Der Entwickler _unwriter hat in einem vielbeachteten Post erklärt, weshalb BCH für ihn durch die Hardfork zu einem No-Go wurde.
Kurz und gut: Ein großer Teil von dem, was Bitcoin Cash interessant gemacht hat, ist jetzt auf der Seite von Bitcoin SV. Es gibt hier sehr spannende Projekte, wie MoneyButton oder Handcash in Kombination mit Keyport.tv. Beide zeigen einen extremen Fokus darauf, Bitcoin SV zu einem bequem zu benutzenden Zahlungsmittel zu machen, der in dieser einfachen Eleganz selten im Kryptospace ist.
Metanet und Craig Wright
Vielleicht die Krönung der Vision von Bitcoin SV war die Metanet-Präsentation von Craig Wright. In dieser hat Wright auf der CoinGeek-Konferenz in London seine Vision vorgestellt, wie Bitcoin SV mithilfe von Micropayments und Smart Contracts das Internet umwälzen kann. Die Präsentation ist sehr schwer verständlich, und ich nehme an, wie üblich bei Wright findet man darin abstruse und merkwürdig formulierte Thesen.
Aber die Kernaussage – ein Internet des Bezahlens – ist schon lange präsent. Wright ergänzt dies durch ein “Internet im Bezahlsystem”, und verspricht, mit Bitcoin SV genügend Kapazität bereit zu halten, um dies möglich zu machen.
Natürlich könnte man jetzt über die durchaus kontroverse Person Craig Wright sprechen. Dass Wright auch fast drei Jahre, nachdem er dabei entlarvt wurde, wie er eine gefälschte Signatur präsentierte, um sich als Satoshi auszugeben, nicht nur noch immer aktiv ist, sondern auch so mächtig und stark wie noch nie, dürfte ebenso bemerkenswert sein, wie dass es ihm gelungen ist, mit Bitcoin SV quasi über Nacht einen neuen Top-Coin auf den Markt zu bringen. Um der Kontroverse Craig Wright gerecht zu werden, müsste ich jedoch einen eigenen, langen Artikel zu schreiben, anstatt sie ans Ende dieses Posts zu kleben. Daher lasse ich es hier damit bestehen, dass Craig Wright, egal was man von ihm hält, im Bitcoin Cash Hashwar erfolgreich eine überragende Rollen gespielt hat und spielt.

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