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Bitcoin-Zahlungen auf Allzeithoch

Bitcoin-Zahlungen auf Allzeithoch
Die Anzahl der täglichen Bitcoin-Zahlungen erreicht ein neues Allzeithoch – während der MemPool erstaunlich ruhig bleibt. Grund dafür ist die zunehmend effiziente Nutzung von Platz auf der Blockchain durch Batching.

Trotz des immer stärkeren Statuses als digitales Gold ist Bitcoin weiterhin vor allem ein Zahlungssystem. Und ein Zahlungssystem kann man auch danach bewerten, wie viele Zahlungen es prozessiert. Dementsprechend passt es gut zum Allzeithoch des Preises, dass auch die Anzahl der Zahlungen ein neues Allzeithoch erreicht hat.
Allerdings muss man ein Weilchen suchen, um dieses Allzeithoch in den Charts zu finden. Wenn man sich die Anzahl der täglichen Transaktionen anschaut, beispielsweise auf blockchain.com , wird man auf Ernüchterung stoßen: Mit 401.000 täglichen Transaktionen gab es am 7. Januar zwar eine kleine Spitze, doch der Wert ist weiterhin ein ordentliches Stück von bisherigen Rekorden entfernt, etwa am 2. Mai 2019 mit mehr als 450.000 Transaktionen.
Anzahl täglicher Transaktionen nach Blockchain.info
Warum hat Bitcoin dennoch einen neuen Rekord an täglichen Zahlungen erreicht?
Anatomie einer Transaktion
Um dies zu verstehen, muss man sich vergegenwärtigen, wie eine Bitcoin-Transaktion beschaffen ist. Banküberweisungen haben einen Sender und einen Empfänger, was man technisch als einen Input und einen Output bezeichnen könnte.
Bitcoin-Transaktionen dagegen haben beliebig viele Inputs und Outputs. Man nennt das ein „UTXO“-System : Wenn man eine Transaktion bildet, nimmt man eine bestimmte Anzahl an Münzen, schmilzt sie ein, und bildet daraus die ausgehenden Münzen. Im Grunde steckt in jeder Transaktion eine Münzpresse.
Eine einzelne Transaktion kann also mehrere Outputs haben und damit mehrere Empfänger. Da es nicht viel Sinn ergibt und zudem sehr unpraktisch ist, eine Zahlung in Form von mehreren Münzen anzunehmen, kann man grob davon ausgehen, dass jeder Output einer Transaktion eine Zahlung repräsentiert. So gesehen erkennt man die Anzahl der täglichen Zahlungen nicht durch die Anzahl der Transaktionen, sondern durch die der Outputs.
Die Anzahl der täglichen Bitcoin-Zahlungen laut Transactionfee.info
Genau dies macht Transactionfee.info , um einen Chart mit den täglichen Zahlungen zu plotten. Und dieser Chart hat am 9. Januar mit beinah 800.000 Zahlungen ein neues Allzeithoch erreicht.
Immer mehr Zahlungen je Transaktion
Es lässt sich also beobachten, dass Bitcoin bei konstant bleibendem Transaktionsvolumen mehr Zahlungen abwickelt. Einzelne Transaktionen enthalten mehr Zahlungen und damit mehr Outputs. Auch dies lässt sich in Statistiken nachweisen.
Zahlungen bzw. Outputs je Transaktion. Quelle ebenfalls transactionfee.info.
Anfang 2020 enthielt eine Transaktion im Durchschnitt gut 1,5 Outputs. Heute sind es etwa 2,2. Das ist eine Steigerung von beinah 50 Prozent.
Der Haupttreiber dieser Entwicklung ist das sogenannte „Batching“ durch Plattformen wie Börsen: Anstatt jede Auszahlung sofort zu verarbeiten, sammeln sie sie, um in einer einzelnen Transaktion einen ganzen Stoß an Zahlungen unterzubringen. Das spart, wie wir später sehen werden, deutlich mehr Gebühren, als man auf den ersten Blick vermutet.
Bitcoin skaliert also eher nach innen als nach außen: Anstatt mehr Platz zu benötigen, wird der Platz effizienter genutzt. Man könnte es damit vergleichen, mehr Sitze in einem Bus unterzubringen, anstatt einen größeren Bus zu bauen. Oder man komprimiert Dateien, anstatt eine neue Festplatte einzubauen.
Der entspannte MemPool
All das funktioniert erstaunlich gut. Der MemPool der unbestätigten Transaktionen bleibt trotz des Hypes und der Blase ruhig.
Ende 2017, als es die letzte große Blase gab, sah es ganz anders aus. Damals wurde der Anstieg des Preises durch einen mindestens ebenso starken Anstieg der Gebühren begleitet. Teilweise kostete es mehr als 50 Dollar, eine einfache Transaktion zu versenden. Auch bei Ethereum manifestiert sich derzeit eine Gebührenblase, die den Preis von schlichten Transaktionen auf mehr als 10 Dollar katapultiert, während komplexere Smart Contracts auch mal 100 oder mehr Dollar kosten.
Gebühren je Transaktion. Quelle: blockchain.info
Bei Bitcoin dagegen ist die Lage den Umständen entsprechend sehr entspannt. Die Blockchain wird zwar voller, was sich etwa daran zeigt, dass die Größe der Blöcke mit 1,3 Megabyte im Durchschnitt ebenfalls ein Allzeithoch erreicht. Doch wer es nicht allzu eilig hat, kommt in diesem Moment mit einer Gebühr von etwa 90 Cent gut durch; wer seine Transaktion unbedingt im nächsten Block haben will, hat mit rund 5 Euro Gebühr gute Aussichten. Selbst in den betriebsamsten Momenten der vergangenen Wochen wurde es niemals sehr viel teurer. Wer seine Zahlung auf Samstag oder Sonntag verschiebt, kommt auch mit 20-30 Cent durch.
Gleichzeitig ist das je Transaktion versendete Volumen deutlich höher geworden, wie ein Chart von Bitinfocharts.com zeigt: Waren es im Dezember 2017 noch gut 100.000 Dollar, sind es nun weit mehr als 200.000 Dollar (im 30-Tagesschnitt übrigens ein weiteres Allzeithoch!). Damit sind die Gebühren in Relation zum versendeten Betrag noch ein Stückchen moderater.
Der MemPool der letzten 30 Tage in Jochen Hoenickes Visualisierung
All dies setzt natürlich voraus, dass man „einfache“ Transaktionen versendet, die einen einzelnen Input ausgeben. Wer mehrere Inputs ausgibt, vervielfacht die Höhe der Gebühren rasch.
Das schreit nach einer Erklärung, oder?
Warum Inputs so viel teurer sind als Outputs
Ein Input ist wie gesagt eine „Münze“. Wenn ihr beispielsweise 0,001 Bitcoin (etwa 30 Euro) an meine Adresse 1BergmanNpFqZwALMRe8GHJqGhtEFD3xMw sendet, liegt der Betrag als eine 30-Euro-Münze in meiner Wallet. Wenn danach jemand weitere 0,0005 Bitcoin an dieselbe Adresse sendet, liegen diese als zweite Münze in meiner Wallet.
Bezahle ich anschließend etwas mit Bitcoin, kann ich bei Beträgen bis zu 30 Euro eine einzelne Münze ausgeben. Ein Input, geringe Gebühren. Wenn ich jedoch mehr als 30 Euro bezahle, muss ich die beiden Münzen verschmelzen. Zwei Inputs, höhere Gebühren.
Anders als Outputs benötigt jeder Input eine Signatur. Der Besitzer der Münze muss beweisen, dass er sie besitzt. Daher muss er die Transaktion mit dem mit der Münze verbundenen Schlüssel signieren. Und diese Signaturen machen einen Großteil der Daten in einer Transaktion aus. Ein Output dagegen ist nur die Info über den nächsten Besitzer dieser Münze.
Einige Beispiele : Eine Standardtransaktion mit einem Input und zwei Outputs ist 220 Byte groß. Erhöht man die Anzahl der Outputs auf sechs, steigt die Größe lediglich auf 344 Bytes. Enthält die Transaktion dagegen zwei Outputs und sechs Inputs, ist sie 960 Byte groß. Die Logik ist leicht zu erkennen: Mehr Outputs steigern die Transaktionsgröße nur geringfügig, mehr Inputs dagegen enorm.
Dementsprechend groß ist der Effekt von Batching: Wenn eine Börse fünf Standard-Transaktionen mit je einem Input und zwei Outputs versendet, muss sie fünf mal signieren und braucht deshalb insgesamt 1100 Byte. Versendet sie dagegen nur eine Transaktion mit einem Input und sechs Outputs, muss sie nur einmal signieren, weshalb sie nur 344 Bytes verbraucht. Das ist nicht einmal ein Drittel.
Die Kosten für Transaktionen sinken also, wenn die Nutzer eine Plattform benutzt, die wie Bitcoin.de Transaktionen bündelt. Prinzipiell können alle Plattformen, die Coins für ihre User verwalten, ein solches Verfahren anbieten. Trotz der einigermaßen weiten Verbreitung von Batching dürfte in der Beziehung noch Luft nach oben sein – was für die Skalierung von Bitcoin eine ziemlich gute Aussicht ist.

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