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Sind Vielcoiner etwa die besseren Bitcoin-Maximalisten?

Sind Vielcoiner etwa die besseren Bitcoin-Maximalisten?
Im zweiten Teil der Auswertung unserer Umfrage vergleichen wir verschiedene Gruppen: Vielcoiner und Maximalisten sowie Bitcoin-Generationen von 2011 bis 2020. Dabei stoßen wir auf kleine, aber deutliche und überraschende Unterschiede.







Die meisten Menschen tun sich schwer damit, wenn etwas Neues das Gewohnte ersetzt. So habe ich mich zuerst ziemlich geärgert, als WordPress mein gewohntes Umfragewerkzeug ohne Vorwarnung entfernt hat, um mich stattdessen dazu zu zwingen, einen kostenpflichtigen Account bei Crowdsignal zu eröffnen. Doch nachdem ich mich daran gewöhnt habe, freue ich mich darüber, nun wesentlich mehr Optionen für die Umfragen zu genießen.



Ein Feature, das ich bisher nicht hatte, ist der Filter: Ich kann erkennen, wie Umfrageteilnehmer, die bei der einen Frage eine bestimmte Antwort gaben, alle weiteren Fragen beantwortet haben. Dies macht es möglich, Korrelationen zu finden: Steigt die Wahrhscheinlichkeit dafür, Frage Y so oder so zu beantworten, wenn man Frage X so oder so beantwortet hat? Für sozialwissenschaftliche Statistiken sind solche Korrelationen ein äußerst wertvolles Instrument.



Nun aber genug der Vorrede: Kommen wir zur zweiten Auswertung der Umfrage. In der erste n haben wir die gesamten Ergebnisse ausgewertet. Nun werden uns damit beschäftigen, wodurch sich die verschiedenen „Bitcoin-Generationen“ auszeichnen und was Bitcoin-Maximalisten von Vielcoinern unterscheidet.



Ich glaube nicht, dass es zu diesen Themen schon Studien gibt. Auch wenn ich kein Wissenschaftler bin, wird diese Analyse einer Studie näher kommen als alles, was bereits existiert.



Generationen



Mit der Frage „Seit wann seid ihr in ‚Krypto‘?“ stelle ich fest, welcher „Bitcoin-Generation“ ihr angehört. Die dahinterliegende Theorie von mir ist, dass Menschen in Wellen zu Bitcoin und Krypto finden, und dass jede Welle milde unterschiedliche Typen oder Milieus anzieht.



Dank der Filter habe ich nun die Gelegenheit, diese These zu testen. Und wie zu sehen sein wird, bewahrheitet sie sich zum Teil. Zumindest finden wir einige Hinweise darauf.



Ich werte also einige Antworten von Bitcoinern der Generationen 2011, 2013, 2017 und 2020 aus. Das scheinen mir die markantesten Einstiegszeitpunkte zu sein, da es in jedem dieser Jahre einen Bullenmarkt gab, der viele neue Bitcoiner machte. Zum Abgleich werde ich einzelne Fragen mit den Generationen 2014, 2015, 2018 und 2019 abgleichen. Gibt es womöglich einen Unterschied zwischen Bitcoinern, die im Bullenmarkt und denen, die im Bärenmarkt eingestiegen sind?



Warum Kryptowährungen?



Was zieht Leute zu Bitcoin? Diese Frage finde ich eine der wichtigsten der Umfrage. Reizt die verschiedenen Generationen etwas anderes an der Kryptowährung?



Die Antwort ist offenbar Ja. So finden Bitcoiner der Generation 2011 vor allem die neue Technologie interessant. Darauf folgen, mit gutem Abstand, die monetäre Autonomie und das Bezahlen ohne Mittelsmann. Finanzielle Privatsphäre sowie hartes Geld ist für sie eher weniger wichtig.



Die Generation 2011



Dies ändert sich bereits bei der Generation 2013. Bei ihr rückt die monetäre Autonomie an die erste Stelle, gefolgt vom Bezahlen ohne Mittelsmann. Die neue Technologie ist weiterhin relevant, das harte Geld rückt auf, und die finanzielle Privatsphäre bleibt weiterhin nachrangig.







Auch bei der Generation 2017 finden wir die monetäre Autonomie an der Spitze. Hingegen verdrängt der Wunsch nach hartem Geld den nach monetärer Autonomie, während die finanzielle Privatsphäre steigt weiter auf und die neue Technologie auf den untersten Platz abrutscht.



Generation 2017



Der Trend setzt sich mit der Generation 2020 fort: Das harte Geld verweist die monetäre Autonomie auf den zweiten Platz, die finanzielle Privatsphäre rückt auf den dritten Platz vor, Bezahlen ohne Mittelsmann fällt auf den vorletzten und die Freude an der neuen Technologie bleibt auf dem untersten Rang. Damit haben das harte Geld und die neue Technologie im Lauf von neun Jahren glatt ihre Position getauscht.







Kurzum: Wo es anfangs noch um die Freude an einer neuen Technologie ging, geht es heute um hartes Geld; monetäre Autonomie ist ein Dauerbrenner, der alle Bitcoin-Generationen verbindet, während das Bezahlen ohne Mittelsmann und die finanzielle Privatsphäre ohne klaren Trend im Mittelfeld bleiben.



Wie ist es bei den Bären-Bitcoinern?



Aber bestätigen die Bärenjahre diese Tendenz? Ich würde sagen, ja, zumindest teilweise. Die folgende Gallerie zeigt von links nach rechts und von oben nach unten die Antworten der Generationen 2014, 2015, 2016, 2018 und 2019.







Bei den Generationen 2014, 2015 und 2016 rangiert die monetäre Autonomie auf dem vordersten Platz, bei den Generationen 2018 und 2019 auf dem zweiten. Diese Beobachtung hält also. Auch die Freude an der neuen Technologie rutscht vom zweiten Platz 2014/15 über den dritten 2016 auf den fünften 2018 und schließlich auf den sechsten 2019. Dieser Trend des nachlassenden Interesses an der Technologie bestätigt sich eindrücklich.



Weniger klar ist das Bild bei der Bedeutung von hartem Geld. Das beginnt zwar tief mit dem fünften Rang 2014/15 und springt dann 2016 auf den zweiten. Doch schon 2018 rutscht es auf den dritten, um 2019 wieder dort zu landen, wo es 2014 stand – auf dem fünften Platz. Der Trend wird also durch die Bitcoiner der Bärengenerationen eher widerlegt.



Interessant ist, dass die Generationen 2018 und 2019 bei anderen Generationen eher exotische Antworten auf den ersten Platz gestellt haben. Könnte das dazu passen, dass Leute, die in Bärenmärkten investieren, generell gegen den Strom denken?



Was ist euch am wichtigsten?



Anschließend habe ich noch geprüft, ob es Unterschiede bei den Antworten gibt, was euch am wichtigsten ist. Die gibt es, in der Tat, doch ich bin mir nicht ganz sicher, wie viel sie aussagen.







So fällt auf, dass die Generation 2011 die einzige ist, der Freiheit am wichtigsten ist. Bei allen anderen ist dies die Gesundheit. Familie, Liebe und Natur nehmen hingegen einen gleichbleibenden Rang ein, wohingegen Glaube und Geld im Lauf der Generationen an Bedeutung zu verlieren scheinen. Aber insgesamt bin ich mir im Unklaren, was dies wirklich aussagt. Vielleicht, dass die Generationen nach 2011 ihren Idealismus verloren haben – aber dieser 2020 wiederkehrt?



Der Abgleich mit der Frage, was euch glücklich macht, zeigt mir schließlich, dass ich damit wohl auf dem Holzweg war: Es gibt so gut wie keine Unterschiede. Bis auf kleine Details ist die Rangfolge der Dinge, die euch glücklich machen, exakt identisch. Aber schaut selbst in dieser Gallerie, die die Antworten auf die Glücklich-Frage zeigt, bei den Generationen 2011, 2013, 2017 und 2020, von links nach rechts und von oben nach unten:







Das ganze ist recht merkwürdig: Warum gibt es bei der Frage nach dem, was euch wichtig ist, so große Unterschiede – nicht aber bei der Frage nach dem, was euch glücklich macht?



Da ich das Gefühl habe, hier nicht viel mehr rausholen zu können als das offensichtliche, habe ich meine Ergebnisse durch einen anderen Filter betrachtet.



Maximalisten vs. Vielcoiner



Maximalisten sind Menschen, die sich auf eine Sache fokussieren. In Kryptokreisen sind dies vor allem die Bitcoin-Maximalisten. Sie lehnen alle anderen Coins ab, halten sie für Zeitverschwendung, im besten Fall, und für Betrug im schlechtesten. In unserer Umfrage erkennen wir sie daran, dass sie nur eine einzelne Kryptowährung besitzen.



Den Maximalisten gegenüber stehen die Vielcoiner – Leute, die mehr als zehn Kryptowährungen besitzen.



Die These, die ich hier verfolge, ist, dass es mehrere Unterschiede zwischen Maximalisten und Vielcoinern gibt, sowohl in Hinsicht auf Ideale und Milieus als auch zur Einstellung zu und Nutzung von Kryptowährungen. Ob sich diese These bestätigt, werden wir gleich sehen.



Ab wann in Krypto?



Tendenziell sind Vielcoiner deutlich länger in Krypto, während Maximalisten oft Newbies sind, die erst 2021 eingestiegen sind. Das könnte aber auch vor allem darauf hindeuten, dass viele, die mit „Krypto“ anfangen, erstmal Bitcoin kaufen und dann weiterschauen, und der ihnen von mir attestierte Maximalismus eher pragmatisch als Überzeugung ist.







Was passiert, wenn wir die Diagramme um die „Generation 2021“ bereinigen? Dann ändert sich das Verhältnis zwar, aber die Tendenz bleibt dieselbe. Wir kommen also nicht umhin, dass diejenigen, die länger in Krypto sind, zur Vielcoinerei, und die Newbies zum Maximalismus neigen.







Dies passt gut zur Erkenntnis, dass die früheren Bitcoin-Generationen die experimentelle Technik reizt, während die jüngeren Generationen eher hartes Geld wünschen.



Ab welchem Preis würdest du Bitcoin verkaufen?



Aus dem Bauch heraus sollte man annehmen, dass Maximalisten die härteren Hände haben und stärker an ihren Bitcoins festhalten, während Vielcoiner früher verkaufen. Dem ist aber nicht so.







Tendenziell ähneln die Ergebnisse bei beiden Gruppen: Sowohl bei Maximalisten als auch bei Vielcoinern würde mehr als die Hälfte niemals verkaufen; Preise zwischen 40.000 und 75.000 finden beide Gruppen unattraktiv, erst ab 100.000 steigt die Lust, zu wechseln.



Allerdings fällt auf, dass bei den Maximalisten einige dabei sind, die schon bei 31.000 Euro verkaufen würden, was man so verstehen könnte, dass dies diejenigen sind, die erst 2021 eingestiegen sind und froh sind, ohne Verlust oder mit kleinen Gewinnen wieder rauszugehen. Vielleicht sind sie überinvestiert oder haben bemerkt, dass die Volatilität für Bitcoin zu viel für ihre Nerven ist.



Unter Preisen unter 100.000 Euro finden wir bei Maximalisten eine etwas höhere Verkaufsbereitschaft als bei Vielcoinern, während ab 200.000 die Vielcoiner verkaufslustiger werden. Vielcoiner scheinen höhere Erwartungen an Bitcoin zu haben.



Dies nähert den überraschenden Eindruck, dass Vielcoiner die besseren und treueren Hodler sind. In jedem Falle scheint es keineswegs ein Gegensatz zu sein, sich mit Altcoins einzudecken und mit aller Überzeugung an Bitcoin zu glauben.



Habt ihr mit Krypto Geld verdient?



Oft heißt es aus der Ecke der toxischen Maximalisten, sie stänkerten nur so sehr, um Newbies daran zu hindern, Kohle in Shitcoins zu verpulvern. Unsere Umfrage erlaubt, diese These zu prüfen: Haben Maximalisten öfter mit Krypto Geld verdient als Vielcoiner?







Wie sich zeigt, trifft genau das Gegenteil zu. Die Maximalisten schneiden sehr viel schlechter ab als die Vielcoiner. Während bei den Maximalisten nur 53,5 Prozent Gewinn gemacht haben, sind es bei den Vielcoinern satte 86,3 Prozent. Damit liegen die Vielcoiner 4,2 Prozent über dem Durchschnitt, während die Maximalisten sehr deutlich darunter liegen. Keine Gruppe in unserer Umfrage verdient so schlecht mit Kryptowährungen wie die Maximalisten.



Erneut können wir darüber spekulieren, dass ein Teil der Maximalisten eben Neulinge sind, die erst 2021 eingestiegen sind und daher das größte Risiko tragen, Verluste gemacht zu haben. Aber selbst wenn wir die 13 Vertreter der „Generation 2021“ unter den Maximalisten vollständig denen zurechnen, die keine Gewinne gemacht haben, und dann aus der Gleichung entfernen, schneiden die Maximalisten unterdurchschnittlich ab: Nur 76,7 Prozent unter ihnen haben Gewinn gemacht.



Warum das so ist, ist mir ein Rätsel. Aber es scheint, als sei es die bessere Strategie, viele Coins zu besitzen.



Warum Krypto?



Ich versuche nun, die unterschiedlichen Ideologien oder Geisteshaltungen der beiden Gruppen herauszufinden. Was sagt die Anzahl der Coins, die ihr haltet, über euch aus?



Zunächst habe ich nach der Motivation, in Krypto zu sein, gefragt. Hier finden wir ein recht eindeutiges Muster: Die Vielcoiner finden Technologie spannend, die Maximalisten glauben an hartes Geld. Dieser Gegensatz ist so stark, dass die Technologie bei Maximalisten und das harte Geld bei Vielcoinern am wenigsten wichtig ist.







Dies ist wenig überraschend, da Vielcoiner älteren Generationen angehören und dort das Interesse an Technologie viel ausgeprägter ist. Dennoch hätte ich einen so starken Unterschied nicht erwartet.



Dahingegen stimmen beide Gruppen darin überein, dass sie Krypto wegen der monetären Autonomie reizt, und dass die finanzielle Privatsphäre viel weniger wichtig ist. Dass diese beiden Bestandteile der „Bitcoin-Ideologie“ in beiden Gruppen gleich stark (oder schwach) geschätzt werden, finde ich erneut überraschend.



Milde Unterschiede zwischen den beiden verbliebenen Items dürften zu schwach sein, um daraus eine ernstzunehmende Aussage abzuleiten.



Wie benutzt ihr Krypto?



Auch bei der Frage, wie ihr Krypto benutzt, finden wir sehr deutliche Unterschiede. Die folgenden Tafeln stellen die Werte in absoluten Zahlen dar; um sie vergleichen zu können, habe ich sie in Prozente umgerechnet.



Die Maximalisten



… und die Vielcoiner



Trading



Mehr als die Hälfte der Vielcoiner traded sehr oft oder oft, während dies bei den Maximalisten nicht ganz 20 Prozent tun. Beides ist allerdings über dem Durchschnitt aller Teilnehmer von 13,3 Prozent. Von Margin Trading lassen beide Gruppen überwiegend die Finger, auch wenn es bei den Vielcoinern mit 77 Prozent etwas weniger sind als bei den Maximalisten mit 85 Prozent.



Eigene Wallets



Die eigene Wallet benutzen in beiden Gruppen jeweils 23 bzw. 24 Prozent sehr häufig. Damit liegen beide Gruppen geringfügig über dem Durchschnitt aller Teilnehmer von 21,4 Prozent. Auch bei den anderen Angaben – oft, manchmal, selten, nie – finden wir nur geringfügige Unterschiede, denen zufolge die Vielcoiner etwas häufiger eine eigene Wallet verwenden. Aber das könnte auch ein Rauschen sein.



Lightning



Bei Lightning haben die Maximalisten die Nase vorne: fast 10 Prozent unter ihnen nutzen das Offchain-Netzwerk sehr oft, 69 Prozent jedoch nie. Die Vielcoiner könnten spotten, dass Bitcoin ohne Lightning ja gar nicht mehr zu benutzen ist. Unter ihnen verwenden nicht mal 3 Prozent Lightning, aber erstaunlicherweise ebenfalls nicht ganz 69 Prozent niemals. Relativ viele Vielcoiner verwenden Lightning selten oder manchmal. Zumindest die „Nie“ Werte von beiden Gruppen entsprechen etwa dem Durchschnitt von 70 Prozent. Anders gesagt: Maximalisten ignorieren Lightning zu ebenso großen Teilen wie alle anderen, benutzen es aber, wenn sie es benutzen, öfter.



Ethereum



Dass nur gut 80 Prozent der Maximalisten Ethereum NICHT benutzen, ist erstaunlich – schließlich haben sie ja nur Bitcoins. Warum sind es nicht 100 Prozent? Aber nur 2,3 Prozent der Maximalisten benutzen Ethereum häufig – vielleicht als Bitcoin-Token – und rund 10 Prozent verwenden es selten. Selbst wenn Maximalisten Ethereum probieren, scheint sich die Begeisterung in Grenzen zu halten. Ganz anders sieht es freilich bei den Vielcoinern aus: Hier benutzen fast 15 Prozent Ethereum häufig, und nur 10 Prozent benutzen es gar nicht.



DeFi



Analog dazu lieben Vielcoiner DeFi: 20 Prozent verwenden es sehr oft. Allerdings verwenden es 43 Prozent gar nicht. DeFi benutzt man offenbar ständig oder nie. Unter den Bitcoin-Maximalisten haben wir zwar einen kleinen Teil, weniger als 10 Prozent, die manchmal DeFi verwenden, aber 88 Prozent niemals. Das war zu erwarten.



Liquid



Erstaunt darf man dagegen sein, dass die Maximalisten die Liquid-Sidechain für Bitcoin, immerhin ein Produkt der Champions der Maximalisten, Blockstream, ebenso ignorieren wie DeFi. Und ebenso erstaunt darf man sein, dass der Anteil unter den Vielcoinern, die Liquid nie verwenden, mit 82 Prozent sogar geringer ist als unter den Maximalisten.



Dass ein Produkt, das explizit entwickelt wurde, um Altcoins überflüssig zu machen, bei Altcoinern besser ankommt als bei Maximalisten, hatte ich nicht erwartet.



Full Nodes



Dafür glänzen die Maximalisten mit Full Nodes: 23,8 Prozent unter ihnen benutzen den eigenen Full Node sehr häufig, und nur 59,5 Prozent niemals. Damit haben also 40 Prozent unter den Monocoinern einen Full Node, was eine ziemlich stolze Quote ist. Bei den Vielcoinern benutzen mit 66 Prozent wie erwartet etwas mehr keinen Full Node. Aber auch hier ist die Quote derjenigen, die Peers im Netzwerk stellen, erstaunlich hoch.



Fassen wir zusammen, bevor wir das Thema verlassen: Vielcoiner traden häufiger als Maximalisten und verwenden viel öfter Ethereum und DeFi. Maximalisten dagegen benutzen Lightning etwas öfter, bei eigenen Wallets und Full Nodes schenken sich die beiden Gruppen nichts, und die Liquid-Sidechain kommt bei Vielcoinern ein Stückchen besser an.



Was macht euch glücklich und was ist euch wichtig?



Nun begeben wir uns aufs sozialtheoretische Glatteis: Was sagt die Anzahl der Coins, die ihr haltet, über eure Lebenseinstellung im Generellen aus? Gibt es hier einen Zusammenhang?



Die erste Frage hierzu war die, was euch glücklich macht. Sowohl Maximalisten als auch Vielcoiner haben hier die Gesundheit auf den vordersten und Gott auf den letzten Rang erhoben. Das entspricht dem, was die gesamte Gruppe geantwortet hat.







Dazwischen haben wir einige kleine, aber feine Unterschiede. Man könnte den Schluss ziehen, dass Vielcoiner sozialere Menschen sind

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