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Dezentraler Stablecoin am Scheideweg

Dezentraler Stablecoin am Scheideweg
Der DAI -Dollar ist der einzige relevente dezentrale Stablecoin. Es gibt keinen zentralen Herausgeber und keine externen Banken. Das hat viele Vorteile, aber auch Nachteile. Diese soll das „Endspiel“ von DAI überwinden – indem es den DAI-Dollar zerschlägt!
Wenn wir von Geld reden, also von einem Zahlungsmittel und Wertspeicher, dann ist der Wert alles. Ohne ihn ist alles nichts. Bei einer echten Kryptowährung wie Bitcoin bestimmt allein der Markt den Wert, bei Stablecoins ist er an eine klassische Währung gebunden, in der Regel wird er durch Dollar auf einem Bankkonto gedeckt.
Ein algorithmischer Stablecoin wie die Dai-Dollar sind sozusagen ein Mittelsweg: Sie versuchen, eine Währung zu schaffen, die den Wert des Dollars hält, aber nicht durch echte Dollar gedeckt ist, sondern lediglich durch „Kryptowerte“, deren Wert frei im Marktestreiben schwankt. Der sympathische Anspruch algorithmischer Stablecoins lautet, so dezentral zu sein wie eine echte Kryptowährung, aber so stabil wie der Dollar.
Wenn man akzeptiert, dass die Welt nach dem Dollar dürstet, anstatt nach dem volatilen Bitcoin, dann ist ein Stablecoin wie DAI genau das, was man sich wünschen sollte. Keine zentralen externen Akteure, sondern nur Token, keine Operationen in einer Blackbox, sondern leuchtende Transparenz, keine Herausgeber, die zensieren, einfrieren und konfiszieren, sondern nur eine DAO, eine dezentrale autonome Organisation , mit klar begrenzten Rechten und Strukturen .
Außerdem sind die DAI-Dollar ein Experiment der Geldschöpfung : Sie nehmen ein „Kollateral“ als Sicherheit an, wie eine Geschäftsbank eine Hypothek, und gewähren dafür einen Kredit in DAI-Dollar, die in diesem Moment erst geschaffen werden. Die Geldschöpfung ahmt die durch die Geschäftsbanken nach – nur dezentraler, transparenter und mit viel höherer Eigenkapitalsquote. Geht es nach mir, ist dies der wichtigste Aspekt von DAI, und er solte ein strahlendes Modell für die Zukunft der globalen Geldschöpfung sein.
Aber, und nur – die DAI-Dollar sind am Scheideweg, und wenn man es auch nur halbwegs genau nimmt, werden sie dem eigenen Ideal schon längst nicht mehr gerecht.
Zwischen zwei Welten
In seinem Post zum „Endspiel von DAI“ lässt der Gründer Rune Christensen keinen Zweifel daran, dass DAI, das Flaggschiff der dezentralen Stablecoins, an Fahrt verloren hat. Von dem Moment an, in dem Dai begonnen habe, zu skalieren, sei der Stablecoin zwischen zwei Welten hin- und hergerissen.
Da ist die eine Seite des reinen, dezentralen Geldes, das Bitcoin nacheifert. Und dann ist da die andere, die den eigentlichen Zweck von DAI erfüllen soll, nämlich für Menschen nützlich und wertvoll zu sein und dies gut zu skalieren. Diese beiden Welten widersprechen sich fundamental. Rune nennt dies das „Stablecoin-Dilemma“: Es ist nicht möglich, gleichzeitig die Dollar-Bindung zu erhalten, reine Dezentralisierung zu erreichen und in die Masse zu skalieren. Man muss, wie bei allen Trilemma, eine Entscheidung treffen.
Für DAI gibt es, erklärt Rune, nur zwei Optionen: Erstens, man verbindet Nützlichkeit und Skalierbarkeit. Dazu nimmt man „Real World Assets“ als Kollaterale – etwa zentralisierte Stablecoins oder tokenisierte Staatsanleihen. Soweit es möglich ist, strebt man nach Dezentralisierung, aber man nimmt hin, dass sich DAI an das traditionelle Finanzwesen anpasst.
Die zweite Option wäre der Weg der reinen Dezentralisierung. Zurück zu den Ursprüngen. DAI bleibt vollkommen unabhängig von zentralisierten Kollateralen, wie andere Stablecoins, und akzeptiert nur dezentrale Assets, wie Ether, als Sicherheit.
Heute steckt DAI bereits zwischen diesen Welten. Die Kollaterale, welche in den Smart Contracts hinterlegt sind, bestehen zu etwa 36 Prozent aus Ether und zu mehr als 50 Prozent aus „Real World Assets“. Unter diesen findet man neben Stablecoins längst ein spannendes Sammelsurium quasi-tokenisierter Wertpapiere , von Immobilienanteilen und ETFs über Schuldverschreibungen zu Staatsanleihen . Der DAI-Dollar ist bereits der Zwitter, den Rune beschreibt, und er ist eigentlich ein aufregendes Geschöpf.
Statistiken zu DAI nach Daistats.com
Allerdings scheint der DAI-Dollar mit diesem Konzept an eine Grenze gestoßen zu sein. Die Marktkapitalisierung hängt seit bald zwei Jahren bei etwas über fünf Milliarden Dollar fest, und die „Saving Rate“ von acht Prozent, eine Art Leitzins, kann nicht mit dem mithalten was USDC und USDT auf dem freien DeFi-Markt einfahren. Um das echte Potenzial von DAI zu entfesseln, möchte Rune nun in diesem Jahr das „Endspiel“ beginnen.
Spalten, was nicht zusammenpasst
Die beiden Optionen widersprechen sich offensichtlich. Unterlegt man einen Stablecoin mit einem anderen Stablecoin, etwa mit USDC, kann man die Geldmenge besser skalieren, als wenn man ein im Wert schwankendes Kollateral wie Ether verwendet. Dabei aber macht man sich abhängig, sogar erpressbar von den Herausgebern großer Stablecoins und indirekt deren Bankenpartnern. Man ist da, wo man eben nicht hinwollte.
Ein rein dezentraler algorithmischer Stablecoin, der nur dezentrale Assets in seiner Schatzkammer führt, also vor allem Ether (ETH), ist zwar frei von solchen Abhängigkeiten. Er hat aber viel stärkere Schwierigkeiten, die Geldmenge zu skalieren. Wegen des schwankenden Wertverhältnisses muss man das Darlehen, das DAI-Dollar prinzipiell sind, mit einem „Überkollateral“ abdecken. Die 36 Prozent ETH in der DAI-Schatzkammer haben daher nur 17 Prozent der DAI in Umlauf geschaffen; ohne „RWA“ als Kollateral wäre die Geldmenge der DAI-Dollar deutlich geringer.
Mit dem „Endgame“ soll die MakerDAO nun beide Visionen realisieren – und zwar ohne Kompromiss, sondern separat. Der DAI-Dollar soll zerschlagen werden in zwei Coins.
Der eine hat den Arbeitstitel „NewStable“: Er integriert sich ins traditionelle Finanzwesen und soll regulatorisch konform gehen. Er wird durch RWAs gedeckt und wird, wie andere Stablecoins, aber nicht die bestehenden DAI-Dollar, die Option haben, Guthaben einzufrieren. Dezentralisierung dient hier als „mächtiges Werkzeug“, um Transparenz, Resilienz sowie Checks and Balances zu gewährleisten, ohne aber die Regeln des Spiels zu verletzen.
Der zweite Coin läuft unter dem Namen „PureDAI“. Er folgt ohne Abstriche den Idealen der Dezentralisierung, aus denen heraus DAI eigentlich geboren ist. Er wird nur durch dezentrale Assets gesichert – das können Ether sein, aber auch dezentral organisierte Token. Er wird so sein, wie DAI heute, nur ohne die Kompromitierung durch die zunehmende Integration traditioneller Finanzinstrumente. Als Preis dafür wird man es hinnehmen, auch vom Wert des Dollars abzuweichen und womöglich eine eigenständige und unabhängige Werteinheit zu bilden. Genau der Aspekt, der des Wertes, könnte PureDAI so spannend machen – aber auch zum Rohrkrepierer.
Man kann die derzeitigen DAI-Dollar dann gegen NewStable oder PureDAI eintauschen. Sie bleiben aber weiterhin gültig, werden aber nach und nach aus den Dienstleistungen der MakerDAO, etwa der Verzinsung, ausgeschlichen.

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