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13 Prognosen für 2018

13 Prognosen für 2018
Was passiert mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen? Welche Währung wird abräumen, welche abstürzen? Was wird uns in Sachen Regulierung erwarten, was wird die nächste Killer-App werden? Wir werfen unsere Glaskugel an und wagen 13 Prognosen – die natürlich reine Spekulation sind.
Bitcoin wird langweilig
Zumindest auf der Oberfläche. Der MemPool wird sich beruhigen, weil Bitcoin viele kleinere Zahlungen abschüttelt und SegWit langsam zündet. Das Chaos mit den Bestätigungen wird sich legen, doch ein merklicher Zugewinn an Kapazität wird ausbleiben. Das Lightning Netzwerk wird nur maginal genutzt werden, und es wird für externe Beobachter aussehen, als würde Bitcoin stagnieren und sich in einer Nische als stabiles, unveränderbares digitales Gold festsetzen.
Wenn man genauer hinschaut, wird jedoch ein erstaunlicher Fortschritt sichtbar werden: Lightning wird den dezentralen Wechsel in andere Währungen per Atomic Swaps ermöglichen, auf SegWit werden Mast und Schnorr-Signaturen die Basis-Schicht weiter verbessern, und, wer weiß, vielleicht kommt auch die Implementierung von Confidential Transaction s einen Schritt voran. Bitcoin wird auch im Jahr 2018 die beste, sicherste und stabilste Kryptowährung bleiben.
Offchain wird ein Ding
Allerdings nicht bei Bitcoin, sondern bei Ethereum. Es gibt Dutzende von Gründen, warum: Etwa weil State Channels bei Ethereum etwas vollständig neues ermöglichen – schnellere, günstigere und komplexere Smart Contracts – während das Transaktionsgeschehen von Bitcoin einfach auf andere Blockchains oder PayPal migrieren kann. Weiter sind die Ethereum-Wallets schon bereit für die komplexen Smart Contracts, und die großen Contracts auf Ethereum könnten der perfekte Anfang sein, um die ersten Hubs eines offchain-Netzwerkes zu bilden.
Vor allem aber braucht Ethereum Offchain-Kanäle viel dringender als Bitcoin. Ein digitales Gold mit moderaten bis hohen Transaktionsgebühren funktioniert auch onchain. Der dezentrale Weltcomputer, den Ethereum bilden will, ist rein onchain gar nicht mal denkbar. Daher werden wir 2018 vermutlich Raiden (Ethereums Lightning Network) und Plasma (Sidechains) in Aktion erleben. Ein Stipendium der Ethereum-Foundation könnte helfen, diese Entwicklung voranzutreiben.
Sollte dies jedoch ausbleiben, steht Ethereum ein stagnierendes, enttäuschendes und verheerendes Jahr bevor.
Bitcoin Cash wird die Währung für Alltagstransaktionen
Bekommt aber Konkurrenz durch Litecoin, Dash oder Zcash. Nachdem Bitcoin aufgehört hat, als Alltags-Zahlungsmittel nützlich zu sein, ist eine Lücke im Markt entstanden. Derzeit ist Bitcoin Cash der aussichtsreichste Kandidat, um sie zu schließen, da hinter ihm die größte Dynamik zu stecken scheint. Wenn BitPay im Frühjahr wie angekündigt Bitcoin Cash aufnimmt, könnte dies den Forkcoin zu einem weit verbreiteten Zahlungsmittel machen.
Allerdings möchte nicht nur Bitcoin Cash in diese Lücke springen. Auch Litecoin trumpft mit immer mehr Transaktionen auf, und auch Kryptowährungen wie Dash oder Zcash sind gut aufgestellt, um als Payment-Coin zu punkten. Bitcoin Cash wird es also nicht leicht haben, und 2018 wird voraussichtlich sehr vom Kampf um den Platz des neuen Coins für Alltagszahlungen geprägt werden.
Für IOTA wird 2018 ein entscheidendes Jahr
Make it or break it: Für IOTA wird 2018 spannend. Die vor allem von der deutschen Wirtschaft hoch geschätzte Kryptowährung für das Mikropayment von Maschinen wird sich in diesem Jahr beweisen müssen. Wird es gelingen, den zentralen Koordinator auszuschalten? Wird das Netzwerk stabil laufen, ohne die Ausfälle und Aussetzer, die wir im letzten Quartal 2017 öfter mal gesehen haben? Wird IOTA es schaffen, dauerhaft Spam zu vermeiden, und wird sich das System tatsächlich stabilisieren, wenn das Transaktionsvolumen zunimmt, so wie es die Entwickler prophezeien?
All das und mehr wird noch zu sehen sein. Sollte IOTA im Jahr 2018 die vielen Herausforderungen bestehen, hat die Währung eine gute Chance, sich nachhaltig für die “Machine Economy” aufzustellen und weiterhin die wichtige Unterstützung der europäischen Industrie zu genießen. In dem Fall spricht nichts dagegen, dass IOTA dauerhaft eine der Top-Kryptowährungen bleibt. Sollte IOTA aber an den selbst gesteckten Zielen scheitern, könnte der Coin tief abstürzen.
Monero wird sich im Darknet durchsetzen
Unter den Coins mit besonders guter Privatsphäre ist Monero ohne Zweifel am beliebtesten. Im Darknet hat sich die Kryptowährung bereits relativ weit durchgesetzt. 2018 könnte das Jahr werden, in dem Monero Bitcoin als “Einheitswährung des Cybercrime”, wie Europol schon 2015 schrieb , ablöst.
Es dürfte jedoch abzusehen sein, dass die Polizei dies nicht tolerieren wird. Aufgrund der unschlagbaren Anonymität werden sich die Blockchain-Analyse-Tools an Monero die Zähne ausbeissen. Daher werden die Regierungen womöglich keine andere Wahl haben, als Monero – bzw. den Handel damit – zu verbieten, und / oder bereits den Kontakt mit Monero zum Anlass für einen Verdacht oder eine Nennung in einschlägigen Listen zu machen. Der Aufstieg von Monero könnte sogar zu einer strengeren Regulierung anderer Kryptowährungen führen – und, allgemeiner gesagt: Einen langfristig unvermeidbaren Konflikt zwischen Krypto und Staat ausbrechen lassen.
Viele Einhörner werden geschlachtet
Derzeit gibt es im gesamten Kryptomarkt rund 40 Währungen, die eine Marktkapitalisierung von mehr als einer Milliarde Dollar haben. Man könnte von Krypto-Einhörnern sprechen. Von diesen Währungen werden lediglich eine Handvoll tatsächlich genutzt (Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin, Monero, IOTA), und eine weitere Handvoll sind eine Art funktionales Backup auf diese Coins (Dash, Zcash, Bytecoin, Ethereum Classic). Alles weitere dürfte Experiment und Spekulation sein.
Es gibt keine reale ökonomische Aktivität, die die Existenz von 40 Krypto-Einhörnern rechtfertigt. Vermutlich gibt es in der Welt nicht einmal den Bedarf nach 40 Kryptowährungen mit dieser Marktkapitalisierung. Es ist durchaus möglich, dass diese Anzahl 2018 zunächst noch weiter steigt. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass wir in diesem Jahr noch ein Gemetzel unter diesen Einhörnern sehen werden.
ICO werden weniger spannend, beginnen aber, Aktien abzulösen
Die Zeit der unregulierten Wild-West-ICOs mit blendenden Gewinnen und surrealen Einnahmen dürfte vorbei sein. ICOs bleiben aber weiterhin ein Mittel, um Geld einzusammeln. Wir prophezeien zwei Trends: Auf der einen Seite werden die unregulierten ICOs noch unseriöser und die Gefahr, auf einen Betrüger reinzufallen, wird noch weiter steigen. Dies wird ICOs für die profitverwöhnte Krypto-Community reizlos machen.
Auf der anderen Seite finden ICOs ein immer stärkeres Interesse von Unternehmen, die an sich nichts mit Krypto zu tun haben. Dies sowie die zunehmende regulatorische Sicherheit bei ICOs könnte dazu führen, dass die Blockchain-Token mehr und mehr zur Alternative zu Aktien, Mittelstandsanleihen oder Genussrechten werden. Möglicherweise werden wir sogar erleben, dass etablierte Börsen in Europa den Handel mit ICO-Token anpeilen.
Nicht-fungible Token werden zum Trend
Während die meisten ICOs fungible Token herausgegeben haben, die sich gleichen wie ein Ei dem anderen, sind nicht-fungible Token individuell. Das Spiel CryptoKitties hat Ende 2017 bewiesen, dass die Token funktionieren und am Markt ankommen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind breit und werden vermutlich 2018 ausgelotet.
Man kann nicht-fungible Token nicht nur in diversen Spielen verwenden. Auch der Einsatz für alle Arten von Sammelgütern kommt in Frage. Wichtiger dürfte er aber bei Themen wie Grund- und Vermögensverwaltung sein: Nicht-fungible Token können etwa Grundstücke, Immobilien, Kunstwerke und Versicherungen darstellen. Dass es hierfür nun einen Standard gibt, könnte den Einsatz von Blockchain-Technologie etwa in der öffentlichen Verwaltung erheblich beschleunigen.
Es wird eine Form von Blacklisting geben
Wir haben es beim Thema Monero schon angedeutet: Die Regulierer werden weiter die Schrauben anziehen. Nachdem so gut wie alle Börsen der Welt die Kunden identifizieren und diverse Unternehmen ausgefeilte Blockchain-Analyse-Tools entwickelt haben, steht einem Blacklisting nicht mehr viel im Wege.
Blacklisting bedeutet, dass die Unternehmen “schmutzige Adressen” austauschen. Coins, die mit einer solchen Adresse in Kontakt stehen, werden von Börsen oder Händlern nicht mehr akzeptiert. Während es bereits möglich ist, solche Adressen zu markieren, dürften die Datenschutzgesetze es noch schwer machen, die Daten in einem Maß auszutauschen, das für ein globales Blacklisting notwendig ist. Vor allem aber muss ein Blacklisting auch in die privaten Wallets integriert werden, um nicht in Chaos beim User zu enden.
Es wird also noch ein relativ weiter Weg sein, bis ein umfassendes Blacklisting Wirklichkeit wird. Aber 2018 werden vermutlich weitere große Schritte in diese Richtung gemacht werden. Eventuell werden wir die ersten Experimente und die ersten Blacklists sehen.
Finanzämter werden lernen, Kryptowährungen zu lieben
Mittlerweile sind die Finanzämter weltweit wach geworden. Menschen haben mit Kryptocoins Millionen verdient, und nun will der Staat seinen Anteil. Viele, die gedacht haben, dass Bitcoin und Co. vor dem Zugriff der Steuerfahndung schützen, werden auf die harte Tour lernen, dass sie damit falsch lagen. Die Finanzämter werden durch die Krypto-Millionäre sehr viel einnehmen.
Weiter werden die Finanzämter im Jahr 2018 den Datenabgleich mit Kryptobörsen und der Blockchain intensivieren. Möglicherweise werden die Behören auch begreifen, dass Bitcoin perfekt geeignet ist, um die Steuerschuld der Bürger zu ermitteln, da man Transaktionen automatisiert auf der Blockchain prüfen kann, anstatt sie stückweise bei der jeweiligen Bank abzufragen. Wer weiß, vielleicht werden SAP und Datev Kryptowährungen in ihre Software integrieren, und vielleicht findet das Finanzministerium Bitcoin so toll, dass es Steuererleichterungen für Zahlungen mit Krypto gibt? Aber das ist vermutlich zu weit gedacht …
Der internationale Handel wird Kryptowährungen benutzen
Wir hatten im Jahr 2017 die ersten Anzeichen dafür, dass Unternehmen beginnen, Bitcoin für den internationalen Handel zu benutzen. Dieser Trend wird sich 2018 fortsetzen und verstärken. Wir werden sehen, wie Frachter mit Rohstoffen, Immobilien und vieles mehr mit Kryptowährungen bezahlt werden.
Die seit kurzem auf der Börse von Chicago angebotenen Futures könnten ein wertvolles Instrument werden, um Kryptowährungen für den internationalen Handel nutzbar zu machen. Sie erlauben es Unternehmen, sich gegen Verluste durch die schwankenden Preise abzusicheren. Die Chancen stehen gut, dass vor allem stark internationalisierte Firmen in diesem Jahr beginnen werden, Bitcoin oder andere Kryptowährungen als Instrument zu verwenden, um die globalen Lieferketten zu optimieren.
Interessant könnte es auch werden, wenn diesen Lieferketten zugleich Blockchain-Technologie einsetzen, um die Transparenz zu erhöhen. Dies wird durch zahlreiche Projekte versucht. Gut möglich, dass das eine oder andere in diesem Jahr zünden wird.
Die Märkte werden sich weiter in mehr Altcoins diversifizieren
Bitcoin verliert kontinuierlich an Marktanteilen, und während andere Kryptowährungen wie Ethereum zwar gewinnen, reicht dies doch nicht, um die Lücke vollständig zu füllen. Daher wird der Anteil einzelner Kryptowährungen am gesamten Markt immer kleiner, und ein immer größerer Anteil entfällt auf die “sonstigen Währungen”.
Noch konzentrieren sich die Märkte relativ stark auf Bitcoin und Ethereum. Doch dies könnte sich wandeln. In Zukunft könnte ein Marktanteil von 5 Prozent bereits unfassbar hoch sein. 2018 dürfte sich der bisherige Trend fortsetzen. Die Kryptomärkte dezentralisieren sich, und die Investoren werden darauf reagieren, indem sie ihr Portfolio weiter diversifizieren. Es wird zum Standard werden, dass Plattformen und Zahlungsdienstleister eine Vielzahl an Coins annehmen.
Dezentrale Börsen und Marktplätze werden immer wichtiger
Die letzten 1-2 Jahre haben die ersten dezentralen Börsen und Marktplätze hervorgebracht. Etwa eine lokale Software wie Bisq oder OpenBazaar , ein Smart Contract auf Ethereum wie EtherDelta, oder eigene Blockchains wie Particle oder Syscoin. Bislang konnte noch keine dieser Plattformen wirklich zünden.
2018 könnte es dazu kommen, dass diese dezentralen Handelsplattformen an Fahrt aufnehmen. Dies könnte ein ganz neues Kapitel in der Geschichte der Kryptowährungen beginnen, da dann nicht nur Geld, sondern auch Unternehmungen und Plattformen dezentralisiert werden. Filed under: Deutsch

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